Damit mir bei der Hausaufgabenmasse nicht der Kopf platzt, hab ich mir kurzerhand mal Kirstin geschnappt und bin mit ihr losgeradelt.

Dabei fanden wir erstaunt heraus, daß im Gewerbegebiet Achim-Baden einige Schildkröten leben. Zuerst dachte ich beim Vorbeifahren an Stein-Turtles, aber als mich dann so ein kleines Vieh angrinste, mußte ich mir das dann doch mal näher betrachten. Ergebnis: in einem kleinen Teich einer Firma im Gewerbegebiet leben ca. 10-15 Schildkröten, die sich sonnten, als wir vorbeikamen. Heiße Sache, das… Alle auf einem Haufen und Köpfchen in die Höh’ (nur das Stummelschwänzchen war nicht im  Wasser^^).

Und es kam, wie es kommen musste: Langes Kramen im Rucksack verriet mir die Richtigkeit meiner Annahme… Wer öfter mal mitliest, weiß es schon: Kamera vergessen… Grrrr… Wie immer, wenns was Lustiges zu sehen gibt, lag meine Kamera zuhause in der Ladestation.

Naja, nächstes Mal schaun wir nochmal vorbei. Vielleicht hab ich dann mehr Glück^^

Anschließend haben wir erstmals uns unbekannte Wege im Öllager befahren. Steinig und matschig. Aber muskelaufbaufördernd… :)

Nach ca. 15 Minuten fanden wir dann einen bekannten Ausweg und radelten zu heimatlichen Gefilden, wo erstmal die Schuhe eine Grundüberholung erhielten. (Gestern hat es ordentlich geregnet, wie man weiß…^^)

Immerhin kann ich jetzt wieder ohne “Kurz-vorm-in-die-Luft-gehen” an den restlichen Aufgaben arbeiten… Eigentlich ist es nimmer viel. Aber das dachte ich schonmal vor Kurzem, bevor weitere Aufgaben aus dem Nichts auftauchten…



Ich hab mir mal gedacht, daß ich heute auf der täglichen Fahrrad-Tour mal diversen “Mitbürger”-Meldungen (*ggg*) nachgehe und neue Wege erkunde.

1. Fahrrad-Weg an den Schienen entlang

Durchs Gewerbegebiet wie gehabt, aber dann statt über eine steile Brücke zu radeln, gehts an den Gleisen entlang Richtung Achim-City. Gemütlicher Weg bis auf eine enge (Fußgänger-)Holzbrücke. Irgendwann kommt dann der “Aha”-Effekt, man kömmt nämlich ziemlich nahe der ehemaligen Wohnung in der Lührsstraße raus. Und da kennt man sich ja nun mehr oder weniger aus.

Fazit: Ja… Geht so. Kann ich mal für meine “tretschwachen” Tage ins Auge fassen, da es letzten Endes ein kleiner Umweg ist. Und jede Steigung verbrennt Kalorien. ^^

2. Öllager-Parcour

Gruselig… Wandern im Öllager ist ja noch annehmbar. Aber das Radeln ist momentan nur eine Strapaze. Natur pur. Mit Brennesseln an den Beinen und Käfer in der Gusche und Matsch an allen beweglichen Teilen… Außerdem fliegen die Steine auch bei gemächlichem Tempo durch die Gegend, Auswaschungen und zugewachsene Trampelpfade machen das Ganze ohne Schutzausrüstung zu einem Risiko-Spiel. Überlassen wir also die grüne Lunge Achims den Wanderern…

Fazit: Nene, Leute. Ohne mich. Trotz top-stoßgedämpftem Rad nichts, was ich nach ner Massage oder Einkauf in der City brauchen kann. Öllager ist als Alternativweg für mich gestrichen.

 

Ende des Liedes: Nachdem ich nu mitlerweile einige Wege erprobt habe, kommt am sinnvollsten immer noch der erste Weg direkt durchs Gewerbegebiet, über die Brücke und dann auf der “renovierten” Bergstrasse. Zwei kurze Anstrengungen und der Rest ist Ausdauer.

Aber immerhin, nu kenn ich wieder ein Stück Umgebung. Allerdings sind die Brombeeren an der Bahn noch rot. Gleich noch ein Minuspunkt für die Strecke^^