So. Ich hab es bewiesen: Männer… (ich verallgemeiner das jetzt mal etwas - aber, liebe Männer, ich tu euch was Gutes, ich schwörs!) … also: Männer sind leider ungeeignet, um mit einem Wischmob mit anhängendem Eimer und Wischmob-Einklink-Befestigungs-Vorrichtung am Eimer umzugehen. Das hat jetzt nix mit Können oder Wissen oder sowas zu tun, es ist ganz einfach unmöglich, daß Männer Wischmobs schwingen (allgemein gesagt).

Ich habs in einem Selbsttest in meiner nunmehr umgeräumten Küche ausprobiert (die hab ich vorher umgeräumt, das Umräumen hatte jetzt primär nix mit dem Versuch zu tun…) !

Wissenschaftlicher Versuchshergang: Wischmob-Eimer befüllen, umweltschonendes Spülmittel rein, Aufsatz auf Eimer zum Auswringen des anbei stehenden Mobs befestigen (nicht mit Gewalt, das Teil ist eigentlich für Frauen konzipiert – Näheres siehe unten!), Mob zwecks Wasseraufnahme in den Eimer tunken und unter sanft nach links und rechts schwingenden Bewegungen des Armes Feuchtigkeit auf den Boden auftragen.

Soweit ist das (gerade noch so) männertauglich.

Möglicherweise auftretende Tücken (wie zum Beispiel Zerbrechen des Aufsatzes unter Einsatz roher Gewalt) umging ich raffiniert mitdenkend durch mädchenhaftes Drücken.

ABER…

… dann kam es feucht auf trocken:

Halb geblendet durch einfallende Sonnenstrahlen entdeckte ich einen Fleck am anderen Ende des Raumes und (reinlich, wie wir Männer so sind) marschierte schnurstracks mit finsterem Blick und der felsenfesten Absicht, selbigen zu eliminieren, auf den Übeltäter zu.

Dummerweise hing am Wischmob noch der Eimer, aus welchem (gewiss in der Absicht mich zu unterstützen) folgerichtig das Wasser schwappte. Küche unter Wasser, nasse Füße und nicht jugendfreie Ausdrucksweise meinerseits.

Mal ehrlich: wer konstruiert denn einen Mob festhaltenden Eimer?!? Muß eine Frau gewesen sein.

Fazit - Nach Zurückdrängung des aufdringlichen Wassers in den ruhiggestellten Originalzustand im Eimer und Grundreinigung der Küche unter mehr als ausreichender Benetzung meiner Person mit Reinigungswasser habe ich Folgendes erkannt:

  1. Wischmobs mit Eimern mit Befestigungs-Mitteln sind nix für Männer, das sind frauenfreundliche männerfeindliche Spezialkonstruktionen.
  2. Ich brauch nen neuen Mob, der sich nicht am Eimer einklinken lässt, ersatzweise einen Eimer mit Rollen oder ohne Mob-Einklink-Vorrichtung.
  3. Die Küche ist zwar jetzt sauber, aber zu welchem Preis?!?

Nun ist durch flexiblen und schnellen Volleinsatz meiner Kräfte die Küche wieder trocken und nix Schlimmeres passiert. Aber irgendwann muß ich die ja wieder wischen. Das wird nicht einfach…

Zusammenfassung: Nach reiflicher Überlegung bleiben nur wenige Möglichkeiten zur Umgehung obenstehenden Problems übrig. Entweder ich find ne Freundin, die wischen kann (da Mobs wie oben bewiesen für weibliche Mitmenschen konzipiert sind – Bewerbungen bitte an die übliche Email-Adresse) oder ich versuche es demnächst mal mit einem Hochdruckreiniger. Männerfreundlicher und mehr Power, außerdem weiß ich dann vorher, daß es nass wird! (Notfalls muß ich wohl doch einen Rolleneimer kaufen…)

Also, Frauen: Männer sind nicht Wischmob-geeignet. Nehmt es euch zu Herzen. Und sagt später nicht, wir hätten euch nicht gewarnt!

 

Eigentlich wollte ich jetzt Fenster putzen. Aber das hat bestimmt auch Tücken, auf die ich mich erst gründlich vorbereiten muß. Ich werde zu gegebener Zeit berichten.



Emma-Chefin Alice Schwarzer hat “die Männer” als Urheber der Finanz- und Wirtschaftskrise bezeichnet. “Diese Art, virtuell mit den Milliarden und Billionen zu spielen, dass Geld gleich Macht gesetzt wird – das ist etwas Männliches”, sagte Schwarzer dem “Kölner Stadt-Anzeiger”. Sie fordere, die Zahl von Frauen in Aufsichtsräten gesetzlich auf einen Anteil von mindestens 40 Prozent festzulegen. Zwar mache es nicht jede Frau besser als ihre männlichen Kollegen, fügte Schwarzer hinzu. “Aber wir sehen ja auch, dass dort, wo Frauen sich darum kümmern, es schon besser läuft”, so die Journalistin. Mit ihrer Forderung unterstützt sie einen Vorstoß von SPD-Chef Franz Müntefering. Dieser hatte ein Gleichstellungsgesetz seiner Partei für die Zeit nach der Bundestagswahl angekündigt. Nach dem Entwurf sollen ebenfalls mindestens 40 Prozent der Sitze in Aufsichtsräten an Frauen vergeben werden.

(Quelle: DPA)

Mit welchen Themen die Frau in die Medien kommt, ist schon der Hammer.

So ganz unrecht hat sie vielleicht nu nicht. Aber ob das Ganze wirklich durchdacht ist, bleibt offen. Schaun wir mal:

Meine Gegenthese: Männer machen nur solche Sachen, weil es Frauen gibt. Um diese (außer Frau Schwarzer natürlich…) zu beeindrucken, oder kostspielige Wünsche zu erfüllen oder aus Sorge um den häuslichen Frieden oder … 

Also sind die Frauen schuld an der Schuld der Männer ^^ . So. Un nu? Komm ich damit auch in die Zeitung?

Und wenn wir schon dabei sind: wie kommen Müntefering und Schwarzer auf 40% ? Sieht ja sehr “gleichgestellt” aus. Mal schaun, was Mathe-Conny zur Theorie “Gleichstellung = mindestens 40/maximal 60″ sagt…

:D