Bundesfamilienministerin will Kinderpornos verbreiten

Ist das nicht mal eine Schlagzeile? Warum ist sie nur nirgendwo zu lesen? Nein das ist kein Schreibfehler, kein Vertipper – sondern die Wahrheit. Unsere sympathische Bundesfamilienministerin möchte Kinderpornografie im Internet  sperren und wird das Gegenteil erreichen. Ursula von der Leyen wird Schuld daran tragen, wenn Sperrlisten mit Internetadressen die Kinderpornografie enthalten zukünftig wie Einkaufsführer gehandelt werden. Was also steckt wirklich dahinter?

Mit der geplanten Zensur von Internetinhalten wird es eine weitere Liste der Grausamkeiten geben, die in absehbarer Zeit im Internet veröffentlicht wird. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen schwört auf die misslungenen Versuche unserer europäischen Nachbarn, Internetinhalte durch die Provider zensieren zu lassen.

Weil unsere Nachbarn ja so erfolgreich damit sind. Weil bei unseren Nachbarn ja täglich so viele Zugriffe unterbunden werden. Ist das tatsächlich so? Oder steckt hinter den frommen Wünschen der Ursula von der Leyen eine ganz andere, höchst anti-freiheitliche, Figur auf zwei Rädern?

Fakt ist, unsere Nachbarn sind mit ihren Zensurvorhaben gescheitert. Deren Sperrlisten kursieren ganz offen im Internet, sozusagen als Einkaufsführer für Pädokriminelle. Auf der dänischen Sperrliste beispielsweise befinden sich auch Domains, die mit Kinderpornografie nun so rein gar nichts zu tun haben. Zum Beispiel eine Spedition.

Auch die täglich geblockten Zugriffe erscheinen in einem anderen Licht, wenn man bedenkt, dass niemand nachvollziehen kann, ob diese Zugriffe nicht dennoch stattfinden (unter technisch leicht möglicher Umgehung der Zensur). Jemand der Kinderpornografie im Internet sucht, lässt sich von diesen technischen Spielereien jedenfalls nicht abhalten.

Tatsächlich steckt aber etwas anderes hinter den Zensurplänen. Und dieses “etwas” hat auch einen Namen: Wolfgang Schäuble. Niemals hätte sich jemand ernsthaft mit Zensurplänen befasst, wenn diese zweirädrige Demokratiekatastrophe diesen Vorschlag gemacht hätte. Stasi-Wolfgang traut man nicht mehr. Darum musste eine Sympathieträgerin her, der ausschliesslich gute Motive unterstellt werden würden.

Glauben Sie nicht? Dann denken Sie mal darüber nach, warum ausgerechnet Wolfgang Schäuble an den vertraulichen Beratungsgesprächen (die eigentlich Anweisungsgespräche heissen müssten) mit den sieben grössten Zugangsprovidern teilgenommen hat.

Operation “Sympathieträger” ist geglückt. Die Medien berichten vollständig unkritisch über die Zensurpläne der Regierung. Soll ja auch nur Kinderpornografie zensiert werden. Stimmt. Heute schon. Aber was ist morgen?

Es ist eine geschichtliche Wahrheit, das Missbrauchsmöglichkeiten genutzt werden, sobald sie bestehen. Das war bislang noch nie anders, gerade wenn es um Regierungskriminalität geht, die hierzulande gern totgeschwiegen und erst recht nicht verfolgt wird. Sonst sässen Ex-Kanzler Schröder (volkerrechtswidrigen Angriffskrieg unterstützt) und Ex-Aussenminister Fischer (Visum-Affäre) längst im Knast. Von der dicken Birne ganz zu schweigen. Strafrecht ist eben mehr Politik als Recht.

Zensur kann Kinderpornografie nicht wirksam bekämpfen, wird aber unser Gefühl für Freiheit für immer verändern. Zumindest bei denen, die mal für 5 Cent darüber nachdenken.

 

Lass ich mal so stehen (zu 100% unterschrieben…).

Quelle: CareChild

Übrigends:

Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, dass sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wahrheit nichts zu sagen.

Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.

(Hans Herbert von Arnim)

Es gibt also doch noch Leute, die mitdenken…



Eine US-Studie belegt: Der Gebrauch des Internet aktiviert und trainiert verschiedene Areale im Gehirn, besonders den Bereich für komplizierte Entscheidungen.

Ältere Menschen können sich durch die Beschäftigung mit dem Internet geistig besonders fit halten. Dem US-Forscher Gary Small zufolge aktiviert und trainiert das Stöbern in Online-Suchmaschinen wichtige Bereiche im Gehirn, die beim Lesen von Büchern unbeteiligt bleiben. Das Forschungsteam der Universität von Kalifornien hatte die Aktivität unterschiedlicher Hirnareale untersucht. Demnach sind beim Lesen von gedruckten Publikationen die Bereiche für Sprache, Lesen, Gedächtnis und Verarbeitung optischer Reize aktiv. Dagegen wurden beim Surfen im Internet zusätzlich die Teile des Gehirns genutzt, die bei komplizierten Entscheidungen beteiligt sind. Die Wirkung trat besonders bei Menschen auf, die das Internet häufig besuchen.

 
Ok, das ist ne Studie für Senioren. Und ok: es ist eine US-Studie.

Aber das Fazit find ich gut:

Sie können das Surfen im Web regelrecht als Trainingsmethode einsetzen, um einer Reduktion des Leistungsvermögens ihres Gehirns vorzubeugen.

Is recht… ;-)

(Quelle: kompetenz.de)



Nachdem anscheinend ein freundlicher Mitbewerber letzte Woche eine gewisse deutsche Organisation auf die Seiten vieler meiner Domains aufmerksam gemacht hat, habe ich mich in letzter Konsequenz schmerzhaft dazu durchgerungen, zuerst mal alles stillzulegen und in den kommenden Wochen und Monaten fast alle meine .de-Domains zu verkaufen oder zu löschen.

Da war ich Doofie doch fast 5 Jahre der Meinung, daß ich da alles korrekt gemacht habe, was Impressum, Jugendschutz und so weiter angeht. Ich wurde unter Zuhilfenahme deutscher Gesetzgebung schnell

  1. eines besseren belehrt
  2. überzeugt, daß Gesetze wohl Gesetze heißen, weil sie von alten, gesetzten Herrschaften diktiert werden, die vom realen Leben nicht mehr soooo viel Ahnung haben und
  3. deutsche Organisationen ausschließlich zum Schutz ausländischer Mitbewerber da sind, da man an die nicht rankommt und daher nur einheimischen Bürgern Steine vor die Füße, “beispielhafte” bzw. ungenaue Hinweise in die Mailbox und massenhaft Schreiben in den heimischen Briefkasten wirft

Wenn ich mir überlege, wieviel Arbeit in meinen Domains gesteckt hat, tut es doch ziemlich weh. Aber letzten Endes ist es eben auch ein Neuanfang und die laufenden (nicht beanstandeten) anderen Projekte halsen mir genug Arbeit auf.

Zumindest habe ich nun eine einigermaßen klare Vorstellung, daß man eigentlich legal fast nichts machen darf auf .de-Domains.

Unklar ist mir nur, daß es immer noch genügend deutsche Internet-Portale gibt, die anscheinend auch “meine” Fehler machen und damit problemlos durchkommen. Das hat aber dann bestimmt damit zu tun, daß deren Scheckbücher dicker sind, oder deren PR(tm) höher oder daß sie über bestimmte Organisationen wohlwollender berichten als ich. Letzten Endes kratzen sie Strafgelder wohl auch weniger als mich.

Also. Weg mit Schmerzen und weitermachen…

Und zuletzt - an den briefeschreibenden Herrn, von dem ich mir ziemlich sicher bin, daß er hier mitliest: Ich weiß, auch Sie tun nur ihren Job. Aber für 1 Seite, die ich nach Jahren ansich sauberer Arbeit wegen kleinlicher und nicht einmal ansatzweise nachvollziehbarer Vorwürfe dicht machen muss, wachsen 10 Seiten von anderen im Netz, die Sie nicht beeinflussen können. Wenn Sie auch nur ansatzweise an ihre Sache glauben, müsste Ihnen das schlaflose Nächte bereiten, sobald Sie mal anfangen, nachzurechnen…

Ich für meinen Teil schlafe gut.