Sep
20
Da wir in der Zeitung gelesen hatten, daß heute ein großer Bücher-Flohmarkt im Rathaus stattfinden würde, haben wir uns beizeiten auf die Räder geschwungen, um uns die Sache mal näher anzusehen.
Trotzdem ich ja nu absoluter Bücherfan bin und immer noch (seit meiner Kindheit ungebrochen^^) alles lese, was mir unter die Finger gerät und für mich halbwegs interessant aussieht, war ich dann doch etwas von den Socken, als ich das Ausmaß dieses Flohmarktes sah. Oder besser die Bücher. Oder deren Themen.
Voll für den…
Halt, drücken wir es besser so aus: Alle, die anreisten, um Schund Liebesromane und Literatur für die seichte Unterhaltung zu finden und zu erstehen (ab 1 Euro pro Buch), waren hier richtig. Ca. 90% der ausgestellten ausgelegten in Gemüsekartons abgestellten Bücher waren dieser Gattung zuzuordnen. Ein Hurra den lesenden Hausfrauen, die sowas Schwülstiges lesen, die werden ihre wahre Freude gehabt haben…
Nicht, daß ich es ihnen nicht gönne. Aber das Angebot war für mich dann doch schwer enttäuschend.
Naja.
Da zusätzlich noch Markt in Achim war, haben wir dort auch mal ein Auge riskiert. Im wahrsten Sinne des Wortes…
Mutiert oder nicht… Auf jeden Fall reicht so ein Kohlkopf wie auf dem Bild für mehr als eine einfache Suppe… Die Größe der Palette zeigt, was das für Brocken waren. Dafür hätte der Fahrrad-Korb eh nicht gereicht (ebenso nicht die Töpfe als auch Kühlschränke, die uns zur Verfügung stehen), also entschieden wir uns dagegen, so ein Teil zu kaufen.
Hammer. Mal abgesehen von der Größe braucht man für so ein Teil auch die zwei Nachbarn, um sie zum Tieflader Auto zu transportieren. Aufgrund diverser Nackenprobleme hab ich mich nicht daran versucht^^
Anyway. Ende vom Lied war dann wie immer: Das “kurz mal auf den Flohmarkt schauen” hat immerhin ca. 2 Stunden gedauert, so daß wir die volle Mittagssonne mitgenommen haben. Zurück gings durchs Öllager, also wiedermal was für die Muskeln gemacht.
Und nu ist Wochenende. Die Hausaufgaben warten auch bis morgen, glaub ich.

Sep
7
Damit mir bei der Hausaufgabenmasse nicht der Kopf platzt, hab ich mir kurzerhand mal Kirstin geschnappt und bin mit ihr losgeradelt.
Dabei fanden wir erstaunt heraus, daß im Gewerbegebiet Achim-Baden einige Schildkröten leben. Zuerst dachte ich beim Vorbeifahren an Stein-Turtles, aber als mich dann so ein kleines Vieh angrinste, mußte ich mir das dann doch mal näher betrachten. Ergebnis: in einem kleinen Teich einer Firma im Gewerbegebiet leben ca. 10-15 Schildkröten, die sich sonnten, als wir vorbeikamen. Heiße Sache, das… Alle auf einem Haufen und Köpfchen in die Höh’ (nur das Stummelschwänzchen war nicht im Wasser^^).
Und es kam, wie es kommen musste: Langes Kramen im Rucksack verriet mir die Richtigkeit meiner Annahme… Wer öfter mal mitliest, weiß es schon: Kamera vergessen… Grrrr… Wie immer, wenns was Lustiges zu sehen gibt, lag meine Kamera zuhause in der Ladestation.
Naja, nächstes Mal schaun wir nochmal vorbei. Vielleicht hab ich dann mehr Glück^^
Anschließend haben wir erstmals uns unbekannte Wege im Öllager befahren. Steinig und matschig. Aber muskelaufbaufördernd…
Nach ca. 15 Minuten fanden wir dann einen bekannten Ausweg und radelten zu heimatlichen Gefilden, wo erstmal die Schuhe eine Grundüberholung erhielten. (Gestern hat es ordentlich geregnet, wie man weiß…^^)
Immerhin kann ich jetzt wieder ohne “Kurz-vorm-in-die-Luft-gehen” an den restlichen Aufgaben arbeiten… Eigentlich ist es nimmer viel. Aber das dachte ich schonmal vor Kurzem, bevor weitere Aufgaben aus dem Nichts auftauchten…
Aug
3
Ich hab mir mal gedacht, daß ich heute auf der täglichen Fahrrad-Tour mal diversen “Mitbürger”-Meldungen (*ggg*) nachgehe und neue Wege erkunde.
1. Fahrrad-Weg an den Schienen entlang
Durchs Gewerbegebiet wie gehabt, aber dann statt über eine steile Brücke zu radeln, gehts an den Gleisen entlang Richtung Achim-City. Gemütlicher Weg bis auf eine enge (Fußgänger-)Holzbrücke. Irgendwann kommt dann der “Aha”-Effekt, man kömmt nämlich ziemlich nahe der ehemaligen Wohnung in der Lührsstraße raus. Und da kennt man sich ja nun mehr oder weniger aus.
Fazit: Ja… Geht so. Kann ich mal für meine “tretschwachen” Tage ins Auge fassen, da es letzten Endes ein kleiner Umweg ist. Und jede Steigung verbrennt Kalorien. ^^
2. Öllager-Parcour
Gruselig… Wandern im Öllager ist ja noch annehmbar. Aber das Radeln ist momentan nur eine Strapaze. Natur pur. Mit Brennesseln an den Beinen und Käfer in der Gusche und Matsch an allen beweglichen Teilen… Außerdem fliegen die Steine auch bei gemächlichem Tempo durch die Gegend, Auswaschungen und zugewachsene Trampelpfade machen das Ganze ohne Schutzausrüstung zu einem Risiko-Spiel. Überlassen wir also die grüne Lunge Achims den Wanderern…
Fazit: Nene, Leute. Ohne mich. Trotz top-stoßgedämpftem Rad nichts, was ich nach ner Massage oder Einkauf in der City brauchen kann. Öllager ist als Alternativweg für mich gestrichen.
Ende des Liedes: Nachdem ich nu mitlerweile einige Wege erprobt habe, kommt am sinnvollsten immer noch der erste Weg direkt durchs Gewerbegebiet, über die Brücke und dann auf der “renovierten” Bergstrasse. Zwei kurze Anstrengungen und der Rest ist Ausdauer.
Aber immerhin, nu kenn ich wieder ein Stück Umgebung. Allerdings sind die Brombeeren an der Bahn noch rot. Gleich noch ein Minuspunkt für die Strecke^^
Okt
9
Kategorie: Oellager |
Achimer Ratsmitglieder wurden zu einer öffentlichen Diskussion
am 10. Oktober um 19.30 Uhr im Kulturhaus “Alter Schützenhof” (KASCH) in 28832 Achim, Bergstr. 2 (großer Saal)
eingeladen. Anlass ist die geplante Bebauung des Öllagers, dem Achimer Stadtwald.
Auf dieser Veranstaltung sollen die Achimer Bürger mehr über die umweltpolitischen Ziele der Parteien zum Thema “Achimer Stadtwald” erfahren. Außerdem interessiert die Bevölkerung von Achim die persönliche Wahrnehmung der Ratsmitglieder dieses für Achim doch brisanten Themas, gerade auch im Hinblick auf die Stadtentwicklung.
Die Moderation übernimmt Peter Otto, ehemaliger Rundfunksprecher und Fernsehmoderator bei Radio Bremen und dem Sender Freies Berlin.
Man hofft auf eine spannende und fruchtbare Diskussion.
Rückfragen hierzu beantwortet Herr Breu von der Initiative PRO Öllager Achim.
(Quelle: Persönliches Anschreiben / Presseinformation der “PRO Öllager”- Initiative)
Aug
18
Für alle, die sich mit dem weiteren Geschehen um das Öllager Achim vertraut machen wollen, habe ich die Initiative mal verlinkt.
Ihr wisst ja, “Jede Stimme zählt!”

(Das Logo wurde vom Jugendforum Achim unter der Leitung von Sven Herrmann entwickelt. Quelle: oellager-achim.de)