Nach den Schuhen gestern kam heute mein Raderl dran. Die Metallstange (aka “Lenker”) des Bikes geht bei meinem “Langstrecken” nicht mehr, da knirscht mein Genick nur noch im Tret-Takt und die Nähe zum Straßenteer ist auch net soo angenehm. Beim Mountainbike liegt man eben doch etwas tiefer…
Also hab ich mir mit viel Aufwand einen formschönen und vor allem in zwei Sitz-und-Radel-Haltungen nutzbaren Trecking- (oder Trekking?) Lenker eingebaut und schon kann man wieder aufrecht (mehr oder weniger) radeln. Erste kurze Testfahrten um die Ecke zeigten, daß man dann auch ohne größere Anstrengungen schneller in die Pedale treten kann und mehr Antritt hat. Kann aber auch Einbildung sein, man wirds sehen in Zukunft.
Ebenfalls “entsorgt” wurde das Quietschen der Kette.
Ist ne komische Sache… Ich wunderte mich bei den vergangenen Fahrten immer etwas, warum mir soviele (vermeintlich) freundlich grinsende Menschen beim Radeln entgegenkamen… Kinder grüßen mich und schaun sich nach meiner Tretmühle um. Spaziergänger treten höflichst zur Seite, obwohl ich noch 25 Meter entfernt bin.
Jau. So ist das… Als netter Mensch dachte ich natürlich bisher, die wären wirklich so höflich und hier in Achim leben anscheinend so viele liebe Menschen.
Mittlerweile denke ich eher, sie wurden vom Quietschen meiner Kette rechtzeitig vorgewarnt und amüsiert.
Egal. Seit heute läuft mein Radel wieder im Flüstergang.
Also muß ich ab jetzt wohl doch wieder die Klingel benutzen.
Nachtrag: Es WAR das Quietschen..
Gerade wurde ich doch echt angegrunzt, weil man mich nicht hörte… Wie krieg ich jetzt das Quietschen wieder? (Ok, warn lahmer Scherz…)
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