Man nehme…
Zuerst mal Fahrrad fahren (aus diesem Grund) und dabei alle Brombeerbüsche in der Umgebung abgrasen. (Rache für jene Vorkommnisse^^). Dabei soviel sammeln, daß ein gutes Kilo zusammenkommt. (Der “Umweg” mit dem Sammeln außerhalb des heimischen Balkons hängt mit der Tatsache zusammen, daß unsere eigenen Brombeeren einfach noch grün hinter den… Stengeln sind… Das sind wohl Spätzünder. Irgendwie.)
Die unter vollem Einsatz gesammelten Beeren waschen, abtropfen lassen und 2/3 davon mit dem Handpürierer (bestimmten Zwickauern auch als “HUA” bekannt…) pürieren. (Dabei darauf achten, daß möglichst wenig umherspritzt, sonst gibts Ärger mit der Holden…)
Das pürierte Matsch-ismo direkt durch ein Sieb in den vorher bereitstehenden Kochtopf pressen und letztlich noch die 1/3 unpürierten Brombeeren zugeben (für das “Oh, wirds doch Konfitüre?!” – Erlebnis und so…).
Nu kommt noch die Einkochmischung dazu. Wer hart im Nehmen ist, kann auch puren Zucker zufügen.
Ein Schuß Zitronensaft (wofür eigentlich, da die Mischung eh immer noch leicht sauer ist?), aufkochen, abfüllen.
Wenn man dann der Anweisung auf der Packung folgt, hat man das Glas bis zum Rand gefüllt, schließt den Deckel und stellt das Ganze auf den Kopf.
Wenn man das jetzt allerdings zum ersten Mal macht und die Mischung vollständig abkühlen lässt, hat man dann ein Ergebnis wie hier zu sehen, da sich unsere erste selbstgebaute Marmelade irgendwie dann doch noch etwas zusammenzieht oder der Rand doch nicht der Rand war…
Ob das so gedacht war? Wir sind uns momentan noch nicht 100%ig sicher.
Und nochwas: Immer drei Gläser steril machen bzw. ordentlich abwaschen. Dann hat man beim Abfüllen das “Aha!”-Erlebnis, daß die Augen und das eigene Schätzvermögen einem so manchen Streich spielen können und im Zweifelsfall hat man genügend Vorrat an Gläsern für die nächste Brombeermarmelade…
Verkostung folgt im Laufe des Tages… Hoffe ich… ;-) Wir werden berichten.
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