Sachen gibts…

Als Spam [späm] oder Junk (englisch für: “Abfall” oder “Plunder”) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, welche dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und massenhaft versandt wurden oder werbenden Inhalt haben.
Quelle: wikipedia

Auf der Suche nach Hilfe bei kleineren Problemen bei WP 2.3 bin ich auf einige merkwürdige Sachen gestoßen.

Was passiert ist:
Wordpress-Deutschland hat ein Werbe-Plugin für LinkLift zum Standard-Umfang der deutschen WordPress-Version gemacht. Ohne große weitere Mitteilung, ohne nähere Erklärung, ohne großes Aufhebens, allerdings mit eigener Ref-ID

Nun ist es doch einigermaßen merkwürdig, daß man in ein kostenlos zur Verfügung gestellten Open Source Projekt ein Plugin einstellt, das Werbung für eine einzelne, nicht an dieses Projekt gebundene oder in die Entwicklung des Projektes involvierte, umsatzorientierte Firma macht. (Matt hat sich da meines Wissens schon mal eindeutig zu Blogs und Werbung geäußert. Ich find den Eintrag nur gerade nicht, wird noch nachgereicht^^)
Viel seltsamer ist da noch, daß, sobald ebendiese (m.E.n. berechtigte) Frage nach Klärung bzw. Aufklärung im WordPress-Deutschland-Forum erscheint, man dort voll auf Konfrontation geht.
Da wird zensiert, da kommen alte “Feindschaften” wieder hoch, da wird verschleiert bis zum Geht-nicht-mehr… Und je nach Antwortlage ist “man” plötzlich “Community” und andererseits wieder schwer kostengeplagter “Macher”…

Alles nicht so ganz sauber, wie mir scheint, zumal die deutsche Ecke (!) die Original-Version eben “nur” eindeutscht und sonst am Original-Quellcode meines Wissens nicht mitarbeitet. Nichts gegen die Arbeit der Jungs, aber so gehts dann doch nicht wirklich…

Bin mal gespannt, ob / was da noch hinterherkommt. Ich hab das Plugin schon gelöscht, aber der Ansatz mit dem Spam-Plugin zur Finanzierung von WP-Deutschland ist doch zugegebenermassen recht unverständlich, wenn man sich den Charakter von WP anschaut.

Plugin-Punkt-Merkwürdigkeit 2:

Auch im WP-Original-Team gibt es einige Merkwürdigkeiten.

In WordPress 2.3 wurde eine neue Update-Funktion implementiert – was auf den ersten Blick für Leute, die gerne mal etwas vergessen, gut ausschaut, wird zur datenschutzrechtlichen Farce sondergleichen. Es werden folgende Daten an wordpress.org übermittelt – es gibt keine Auskunft darüber, was mit diesen Daten geschieht.

- Die WordPress Versionsnummer
- Alle installierten Plugins
- Welche Plugins aktiviert sind
- Die Versionsnummern der Plugins
- Die URL des Blogs

Diese Daten werden, ohne dass die meisten überhaupt jemals etwas davon mitbekommen werden, an WordPress.org übertragen. Die Blogger, die WordPress einsetzen, werden weder beim Aufruf des Backends noch bei der Installation darauf hingewiesen. Es besteht ohne weiteres keine Möglichkeit, diese Update-Funktion abzuschalten.

Quelle: fixmbr

Zwar findet sich bei Schnurpsel auch gleich eine Lösung für Leute, die mal eben selbst Hand anlegen, aber ich bitte Euch…
Muß man jetzt bei jeder neuen Version erstmal nachschauen, was WP wo an wen versendet oder auf deinem Webspace/Server macht?

Da bin ich mit selberproggen ja fast noch besser /sicherer / schneller dran…

Mal ne Weile beobachten, wenn es so weitergeht, ist man mit einer alternativen Blog-Software wohl besser bedient…




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