Wir besprechen in der Abendschule ja gerade “Jakob, der Lügner” von Jurek Becker.

Da bringt mich eine solche Meldung dann doch etwas ins Grübeln:

Zwei der drei Männer, die Anschläge in Deutschland geplant haben sollen, waren zum Islam übergetreten. Eine beunruhigende Vorstellung – zumal Experten meinen, solche Konvertiten seien besonders leicht zu radikalisieren.

Als Konsequenz hat Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach die Einführung eines “Konvertiten-Registers” gefordert. Eine solche Speicherung sei “sinnvoll, denn wir wissen, dass sich einige nach dem Übertritt radikalisieren lassen. Das ist kein Generalverdacht, sondern eine Gefahrenabwehr”, sagte Bosbach im Bayerischen Rundfunk. Er wisse zwar, dass seine Meinung nicht überall auf Gegenliebe stoße, “aber ich bin nicht bereit, aus lauter politischer Korrektheit die Augen vor der Realität zu verschließen”, so der Politiker. Prävention werde immer wichtiger, da es immer weniger klare Täterprofile bei “Gefährdern” gebe.

Erst ein “Register”, dann eine klarere Erkennbarkeit der “Zielperson”?
Demnächst also bitte auf aufgenähte Halbmonde auf den Jacken achten, es könnte ein Konvertite sein, es könnte ein potentieller Radikaler sein, es könnte ein potentieller Terrorist sein.

Btw:

Unterdessen forderte der stellvertretende CDU-Vorsitzende und niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff die in Deutschland lebenden Muslime auf, Islamisten in den eigenen Reihen den Sicherheitsbehörden zu melden.

Das kommt mir jetzt aber beängstigend bekannt vor…

Quelle: Tagesschau