Sep
29
Kategorie: Musik, Nightwish |
Seit gestern in Deutschland erhältlich, ist sie heute auch schon bei uns aufgeschlagen.
Erstes Kurz-Fazit:
“Dark Passion Play” ist teilweise etwas gewöhnungsbedürftig. Wie schon bei “Eva” gehört, ist die Stimme von Anette Olzon um Längen anders als Tarjas Hammer-Röhre. Im Album kommt das noch mehr zum Vorschein. Ein, zwei Songs sind ungewohnt “kreischig”, andere übertrieben “poppig”, aber alles in allem kann man sich das wieder gut anhören.
Daß die 2. Seite rein orchestral ist, kommt mir auch sehr entgegen. ^^

Sep
29
Sachen gibts…
Als Spam [späm] oder Junk (englisch für: “Abfall” oder “Plunder”) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, welche dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und massenhaft versandt wurden oder werbenden Inhalt haben.
Quelle: wikipedia
Auf der Suche nach Hilfe bei kleineren Problemen bei WP 2.3 bin ich auf einige merkwürdige Sachen gestoßen.
Was passiert ist:
Wordpress-Deutschland hat ein Werbe-Plugin für LinkLift zum Standard-Umfang der deutschen WordPress-Version gemacht. Ohne große weitere Mitteilung, ohne nähere Erklärung, ohne großes Aufhebens, allerdings mit eigener Ref-ID…
Nun ist es doch einigermaßen merkwürdig, daß man in ein kostenlos zur Verfügung gestellten Open Source Projekt ein Plugin einstellt, das Werbung für eine einzelne, nicht an dieses Projekt gebundene oder in die Entwicklung des Projektes involvierte, umsatzorientierte Firma macht. (Matt hat sich da meines Wissens schon mal eindeutig zu Blogs und Werbung geäußert. Ich find den Eintrag nur gerade nicht, wird noch nachgereicht^^)
Viel seltsamer ist da noch, daß, sobald ebendiese (m.E.n. berechtigte) Frage nach Klärung bzw. Aufklärung im Wordpress-Deutschland-Forum erscheint, man dort voll auf Konfrontation geht.
Da wird zensiert, da kommen alte “Feindschaften” wieder hoch, da wird verschleiert bis zum Geht-nicht-mehr… Und je nach Antwortlage ist “man” plötzlich “Community” und andererseits wieder schwer kostengeplagter “Macher”…
Alles nicht so ganz sauber, wie mir scheint, zumal die deutsche Ecke (!) die Original-Version eben “nur” eindeutscht und sonst am Original-Quellcode meines Wissens nicht mitarbeitet. Nichts gegen die Arbeit der Jungs, aber so gehts dann doch nicht wirklich…
Bin mal gespannt, ob / was da noch hinterherkommt. Ich hab das Plugin schon gelöscht, aber der Ansatz mit dem Spam-Plugin zur Finanzierung von WP-Deutschland ist doch zugegebenermassen recht unverständlich, wenn man sich den Charakter von WP anschaut.
Plugin-Punkt-Merkwürdigkeit 2:
Auch im WP-Original-Team gibt es einige Merkwürdigkeiten.
In Wordpress 2.3 wurde eine neue Update-Funktion implementiert - was auf den ersten Blick für Leute, die gerne mal etwas vergessen, gut ausschaut, wird zur datenschutzrechtlichen Farce sondergleichen. Es werden folgende Daten an wordpress.org übermittelt - es gibt keine Auskunft darüber, was mit diesen Daten geschieht.
- Die Wordpress Versionsnummer
- Alle installierten Plugins
- Welche Plugins aktiviert sind
- Die Versionsnummern der Plugins
- Die URL des Blogs
Diese Daten werden, ohne dass die meisten überhaupt jemals etwas davon mitbekommen werden, an Wordpress.org übertragen. Die Blogger, die Wordpress einsetzen, werden weder beim Aufruf des Backends noch bei der Installation darauf hingewiesen. Es besteht ohne weiteres keine Möglichkeit, diese Update-Funktion abzuschalten.
Quelle: fixmbr
Zwar findet sich bei Schnurpsel auch gleich eine Lösung für Leute, die mal eben selbst Hand anlegen, aber ich bitte Euch…
Muß man jetzt bei jeder neuen Version erstmal nachschauen, was WP wo an wen versendet oder auf deinem Webspace/Server macht?
Da bin ich mit selberproggen ja fast noch besser /sicherer / schneller dran…
Mal ne Weile beobachten, wenn es so weitergeht, ist man mit einer alternativen Blog-Software wohl besser bedient…
Sep
26
Kategorie: Wordpress |
… und bringt einiges an Problemen mit sich…
Ich durfte mich gerade so glücklich schätzen, das gesamte Blog neu aufzusetzen und Sicherheitsdateien einzuspielen (glücklich, wer welche sein eigen nennt^^).
Einige Plugins verweigern trotz viel Rumgebastel den Dienst. Da werd ich mich die Tage wohl nochmal ransetzen müssen. Außerdem wurden unlogischerweise mehrere Seiten nicht mehr “erkannt”, nach dem (mittlerweile dritten) Neuaufspielen von WP scheint es aber nun zu klappen…
Toitoitoi…
Wie sagt man so schön? Never change a running system… Bisher hatte ich solche weisen Worte nur auf Windoof beschränkt. Ist wiedermal Umdenken angesagt…
Sep
24
Sachen gibts…
Da erhalte ich heute einen Brief, der mich auffordert, in einer kommenden Befragung durch eine/n Mitarbeiter/in des “Niedersächsischen Landesamt für Statistik” persönliche Angaben zu meinem Leben und Lebensstandard zu machen, die dann (natürlich…) anonymisiert werden, um in Statistiken zusammengefasst zu werden.
Mikrozensus nennt sich das. Wußte ich bis heute auch nix davon.
Komisch an der Sache ist für mich so einiges.
Zum Beispiel:
§9: Nichtanwendung der Bußgeldvorschriften des Bundesstatistikgesetzes
[Anmerkung: Hm, darf ich dann "nicht aussagen dürfen"? - Hah. Denkste. Genau lesen, nicht nur den Paragraphen... Weiter heißt es nämlich:]
Die §§ 23 und 24 des Bundesstatistikgesetzes finden keine Anwendung.
Jupp, doll… Also, wenn ich nicht ansage, in welchen Umständen ich lebe, arbeite etc. gibts ein Bußgeld von 250 Euronen aufgedrückt, weil der Paragraph nicht wirklich nicht angewendet wird, sondern nur Teile. Super. Wie man mit “öffentlichem Interesse an einem richtigen und vollständigem Bild der Lebensverhältnisse in Deutschland” (Quelle: Kurzinfo der statistischen Ämter) auch noch Geld machen kann, wenn ein Otto-Normal-Bürger was dagegen hat, Auskunft über sein Privatleben zu geben…
Und wo wir grade dabei sind:
richtigen und vollständigem Bild der Lebensverhältnisse in Deutschland
*hüstel*
Also, kurz zur Erläuterung: 1% der Haushalte (37 Millionen Haushalte werden vorausgesetzt, fluktuieren die nicht auch???) werden befragt. 4 Jahre lang hintereinander, immer wieder. Und dann rechnet man das Ganze “hoch”. Müssen ja sehr genaue Statistiken werden, denk ich mir… ^^
Und weils so schön ist, noch ein kurzer Ausschnitt der Klarstellung der Statistischen Ämter (das Gespräch ist sinngemäß wiedergegeben^^):
Ich: Was passiert denn, wenn ich umziehe? Sie befragen doch diesen Haushalt in diesem Haus?
Beamter/in: Naja, wenn Sie jetzt ausziehen würden, befragen wir ihre Nachmieter.
Ich: Ja, wie jetzt, und wenn der Millionär ist, was ist denn dann mit der Statistik? Dann stimmt das ganze doch hinten und vorn nicht mehr?
Beamter/in: Ähm… (Pause) Naja, das ist dann ja ein representativer Durchschnitt, der in der Statistik auftaucht.
Ich: Versteh ich nicht. Zwischen mir und nem Millionär liegen doch noch Welten. Wenn Sie also mal mehr Millionäre im Jahr erwischen, steht in Deutschland der representative Durchschnittsbürger finanziell nach diesen Statistiken sofort viel besser da?
Beamter/in: Ja, ne. Das wird ja mathematisch per Zufall ausgewählt, wen wir da befragen… Warum, wollen sie jetzt umziehen?
???
Hoppla. War das jetzt Anstiftung zur Auskunftsverweigerung? *grins*
Sep
19
«Ich schlage diese Zeichenfolge für Spaßmacher vor: :-)», schrieb der Informatikprofessor Scott Elliot Fahlman vor exakt 25 Jahren - am 19. September 1982 - in einem Beitrag für ein elektronisches Forum. Und dann fügte er die noch heute gültige Gebrauchsanweisung hinzu: «Ihr müsst es seitlich lesen.»
Das Posting in der internen Mailbox der Carnegie Mellon University war ein Beitrag zu einer Diskussion über die Grenzen des Online-Humors und wie man locker gemeinte Kommentare in einem Forum kennzeichnen könnte, das keine Blicke oder Gesten kennt.
Jaha! Lang ists her…
Heute vor 25 Jahren wurde der Computer-Smiley “erfunden”…
Happy Birthday 
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