Mal ehrlich… was derzeit mit der Frau Hilton passiert, ist ja nun die Witznummer schlechthin.
Der Richter profiliert sich auf Kosten einer Prominenten, indem er unangemessen (?) hart abstraft.
Der Sheriff zeigt der Welt, wie human (?) amerikanische Gefängnisse doch sind, indem er der Frau Hilton jeden Wunsch vom Handy von den Augen abliest und sie nach einigen Tagen unter Auflagen freilässt.
Der Richter wiederum findet das gar nicht gut. Also bestellt er die Frau Hilton wieder ins Gericht. Zur weiteren Profilierung sinnvollerweise per Vorladung mit auf dem Rücken verhandschellten Händen. Nachdem er sich von ihr persönlich erklären lassen hat, was sie denn für Probleme hat, entscheidet er auf Zurückverlegung ins Gefängnis.
Und Frau Hilton schreit nur noch “Mami, Mami, Mami”.
Soweit, so dämlich.
Wenn man nun noch in Betracht zieht, daß bei den Amis bei solchen Vergehen (wiederholte Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Führerschein etc.) das Strafmaß aufgrund überfüllter Gefängnisse eh nur zu 10% aus-”gesessen” wird, fragt man sich dann doch, was der Schmarrn soll.
30 Tage Haft sind anscheinend “normal”. 10% = 3 Tage – laut Adam Riese. (Berühmtheiten kriegen einen Sonderbonus von 50% obendrauf – ergo: 45 Tage). Theoretisch hat die Frau Hilton ja nun abgesessen, was andere auch absitzen. Ob sie nun wegen “guter Führung” gehen darf oder aus Mitleid, weiß man ja nicht.
Fakt ist aber, daß ich, trotzdem ich Paris Hilton für grenz-dämlich halte, mittlerweile in ihr Stoßgebet Schreien einstimmen kann. Mehr als “Oh Mama…” würde mir da auch nicht einfallen.
Die Amis haben eben doch einen an der Klatsche. (Wobei, ob das bei uns sehr viel anders ablaufen würde? Wer weiß…)
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